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Der Prix ANAV

Ziel des Prix ANAV
Der Prix ANAV wurde auf Initiative des ANAV-Zentralvorstands im Jahre 1999 ins Leben gerufen. Er ehrt eine Persönlichkeit der Schweizer Weinwelt, welche sich im weitesten Sinn durch innovative Ideen und Taten im Schweizer Weinanbau verdient gemacht hat. Mit Unterstützung der ANAV-Sektionen wollen wir alle persönlichen Initiativen fördern, deren Ziel es ist, dem Wein zu grösserem Bekanntheitsgrad zu verhelfen.

Verleihung des Prix ANAV
Der Prix ANAV wird in der Regel alle zwei Jahre von einer Jury verliehen. Die Jury setzt sich aus Vertretern der Berufsverbände der Weinwirtschaft und von Mitgliedern des ANAV-Zentralvorstands zusammen. Der Preis wurde zum ersten Mal im Jahre 2000 verliehen.

Preisträger des Prix ANAV 2010
Das berufliche Leben von Jean-Michel Borel, seines Zeichens Designer Lithograph, war seit seinem Eintritt in die vor allem auf Weinetiketten spezialiserte Schweizer Firma Roth & Sauter im 1966, auch durch die Liebe zum Wein geprägt. Er ist bis heute in diesem Unternehmen tätig, übte bisher die diversesten Funktionen aus, vom Etikettengestalter über den kaufmännischen Leiter bis hin zum Direktor bzw. Vorsitzenden des Verwaltungsrates. 
Auch ausserhalb seines Berufes stellte er seine grossen Fähigkeiten in die Dienste des Weines. Mit Freunden aus seinem Dorf Grandvaux war er Gründungsmitglied der «Confrérie de l´ Etiquette», bei der er auch die künstlerische Kommission leitet und als Mitglied in der Vereinigung des Waadtländer Rebbaumuseums war er zudem an vorderster Front auch in der Kommission des erst kürzlich neu eröffneten Reb- und Wein-Museums im Schloss von Aigle massgeblich beteiligt.
Die Arbeit von Jean-Michel Borel - sie geschieht eher im Schatten als im Scheinwerferlicht der Weinwelt - lässt sich am ehesten mit der eines Modeschöpfers vergleichen, mit dem Unterschied, dass er nicht Damen einkleidet sondern die «Fläschchen» seiner Wein-Leidenschaft. Die berühmtesten Crus - nicht nur der Schweiz - tragen die Handschrift unseres Preisträgers. 

Preisträger des Prix ANAV 2008
Im Jahre 2008 wurde Beat Hedinger, Geschäftsführer des Schaffhauser Blauburgunderlandes stellvertretend für das gesamte Schaffhauser Blauburgunderland ausgezeichnet.
Seit der Gründung des ersten Branchenverbandes der Deutschschweiz vor über 5 Jahren, arbeiten viele fleissige Hände, ideenreiche Köpfe und "Macher" gemeinsam und zielstrebig an der Umsetzung von Visionen. Rebleute, Kellereien, Delegierte, Vorstand und die Geschäftsstelle, aber auch Sympathisanten, sie alle bilden das Schaffhauser Blauburgunderland und haben in den letzten Jahren sehr positiv auf sich aufmerksam gemacht.

Preisträgerin des Prix ANAV 2005
Der dritte Prix ANAV im Jahre 2005 ging an die Oenologin Madeleine Gay. Sie wurde zum Einen für ihren Einsatz zur Erhaltung des Walliser Weinbaukulturgutes geehrt und zum Anderen für die Vinifikation von alten, Walliser Weinspezialitäten mit dem Ziel, deren qualitatives und organoleptisches Potenzial in vollem Umfang hervorzuheben.

Preisträger des Prix ANAV 2002
Im Jahre 2002 wurde der Würenlinger Rebschulbetrieb der Familie Anton Meyer geehrt. Die Auszeichung wurde für die ausserordentlichen Bestrebungen zur Verbesserungen der Schweizer Weinqualität verliehen. Durch Klonen und Weiterselektieren der Rebpflanzen erzielte Anton Meyer hohe Qualität, womit die Winzer über vegetatives Material verfügten, das widerstandsfähiger gegen bestimmte Krankheiten, insbesondere der grauen Fäulnis war.

Preisträger des Prix ANAV 2000
Der Prix ANAV 2000 wurde Herrn André Jaquinet für seine wichtigen Forschungsarbeiten bei der Rebenveredlung verliehen. Seine Zielsetzung war, neue Rebsorten zu züchten, welche einen Verschnitt überflüssig machen. Garanoir und Gamaret, die heute weite Verbreitung in den Rebbergen gefunden haben, sind das Ergebnis seiner Arbeit.


Zentralpräsident ANAV Tony Stampfli gratuliert Jean-Michel Borel zum Prix ANAV 2010.